Was machen Genossenschaften/Erzeugerorganisationen

Erzeugerorganisationen

Genossenschaften und Erzeugerorganisationen vermarkten das von ihren Mitgliedern erzeugte Obst und Gemüse. Aber sie tun noch mehr. Sie beliefern Großhändler und Lebensmittelhandel, haben "das Ohr am Markt" und planen mit ihren Erzeugern, welche Obst- und Gemüsearten und auch welche Sorten gefragt sind und daher die beste Rendite versprechen.

Viele Erzeugerorganisationen und Genossenschaften haben nicht nur Kontrolleure, die die Qualität der angelieferten Ware überwachen, sondern auch spezielle Anbauberater, die den Erzeugern schon im Vorfeld helfen, bestmögliche Qualität zu erreichen.

Erzeugerorganisationen und Genossenschaften verfügen über Lager-, Sortier- und Kühleinrichtungen und machen die Ware marktfertig. D.h. sie sortieren sie nach Größe und Qualität, verpacken die Ware entsprechend der Kundenwünsche und kennzeichnen nach den gesetzlichen Vorgaben.

Der Verkauf über Erzeugerorganisationen und Genossenschaften erfolgt über Telefonverkauf oder über Vereinbarungen mit Händlern bzw. dem Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) mit Festpreisen oder mit entsprechender Marktbedeutung über eine Versteigerung.

Wie überall im LEH so ist auch im Bereich Obst und Gemüse ein steigender Konzentrationsgrad zu beobachten. Gleichzeitig nimmt die Produktion von Obst und Gemüse zu. Für die Erzeugerorganisationen und Genossenschaften heißt das, dass sich ein steigendes Marktvolumen auf immer weniger potenzielle Käufer verteilt. Um dieser veränderten Situation gerecht zu werden, wird eine vorrangige Aufgabe der Erzeugerorganisationen und Genossenschaften sein, sich zusammenzuschließen und strategische Allianzen zu bilden, damit sie auch in Zukunft den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Mitglieder auf den Inlands- und auch auf Exportmärkten bestmöglich fördern.

 

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